Angetrieben durch globale Umweltanforderungen hat sich die chinesische Photovoltaikindustrie rasant entwickelt und ist zum weltweit größten Produzenten von Solarzellen geworden. Die Lieferkette umfasst Kernsegmente wie Siliziummaterialien, Wafer, Zellen und Module, wobei der Wettbewerb auf Skalierung und Kostenkontrolle ausgerichtet ist. Mit dem Kapazitätsanstieg zeigen sich jedoch Schwächen im Qualitätsmanagement: Produktionsdaten werden manuell erfasst, was zu Verzögerungen und Fehlern führt; herkömmliche Barcodes versagen in rauen Umgebungen wie Öl und hohen Temperaturen, was die Rückverfolgbarkeit erschwert; fehlende Fertigungsdatenbanken behindern Qualitätsüberwachung und Prozessoptimierung. Zudem sind PV-Produkte komplex und exportorientiert, mit strengen internationalen Rückverfolgbarkeitsanforderungen, was Unternehmen zwingt, Automatisierung und IT-Integration zu beschleunigen, um transparente, rückverfolgbare digitale Systeme für Qualitätsverbesserung, Kostenoptimierung und gesteigerte internationale Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen.
Vier Hauptschwächen der traditionellen Fertigung
Ineffiziente Datenerfassung: Abhängigkeit von manueller Erfassung, anfällig für Fehler und Auslassungen, Schlüsseldaten schwer in Echtzeit rückmeldbar.
Schwierige Qualitätsrückverfolgung: Problemprodukte schwer nachverfolgbar, Prozessverbesserungen entbehren Datenbasis.
Schwere Kostenverschwendung: Chaotisches Materialmanagement, hohe Verluste.
Schlechte Umweltanpassungsfähigkeit: Herkömmliche Barcodes nutzen sich leicht ab, häufige Ausfälle unter rauen Bedingungen.
II.FineJoin Lösung
Clevere Anwendung der RFID-Technologie
Für die unterschiedlichen Prozessumgebungen im vorderen und hinteren Bereich der Schneidwerkstatt setzte das Projektteam geschickt UHF RFID und HF RFID ein. Im vorderen Bereich, wo Kristallträger zirkulieren, glänzt UHF RFID mit großer Reichweite und schneller Identifikation, was einen schnellen Materialfluss ermöglicht. Im hinteren Bereich, wo Körbe zirkulieren, bietet HF RFID präzise Identifikation und erfüllt die Anforderung einer Maschine für mehrere Körbe, was eine genaue und effiziente Datenerfassung gewährleistet und erfolgreich die IoT- und Digitalisierung der Werkstattmaterialien erreicht.
RFID-Anwendungsbeispiele in verschiedenen Produktionsstufen
1. Klebe-/Bondstufe: Basierend auf Gruppierungsinformationen für die Stabpaarung verwenden Bediener PDA, um Kristallträger zu scannen und Rückverfolgungsinformationen zu erfassen, dann über RFID-Festleser und Barcodescanner den Kristallträger und den Siliziumstab zu verbinden. Anschließend gelangt der Siliziumstab über das Förderband in das automatische Lager, wo der RFID-Leser automatisch die Einlagerung durchführt und die Daten an das MES-System zurückmeldet – der gesamte Prozess ist nahtlos.

2. Sägestufe: Beim Beladen sammelnRFID-Leser automatisch die Kristallträgerinformationen und übertragen sie an die Sägemaschine, die sie dann an das MES-System sendet. Für verschiedene Beladeöffnungen der Sägemaschinen werden unterschiedliche Installationsmethoden verwendet, um eine fehlerfreie Datenerfassung zu gewährleisten.

3. Entklebungsstufe: UHF RFID-Leser sind sowohl an der Belade- als auch an der Entladeöffnung der Entklebung installiert, lesen automatisch die Kristallträgerinformationen und laden sie hoch, was eine vollständige Aufzeichnung der Entklebungsprozessinformationen gewährleistet.


4.
Sortier-/Inspektionsstufe (Einfügen, Reinigen, Sortieren): HF RFID-Leser am Einfüge-Eingang und am Sortierausgang, sowie Leser an Roboterarmen, lesen automatisch Informationen, bevor sie Körbe aufnehmen, und liefern genaue Datenunterstützung für nachfolgende Reinigungs- und Sortierprozesse.

Durch diese Reihe von RFID-Technologieanwendungen hat die PV-Wafer-Schneidefabrik eine Produktionsinformatisierung und -visualisierung erreicht, eine bequemere Qualitätsrückverfolgung, Kostensenkung und erheblich gesteigerte Effizienz. Diese Transformation löst nicht nur aktuelle Herausforderungen, sondern verleiht der nachhaltigen Entwicklung der Branche neue Impulse. Wir glauben, dass die Photovoltaikindustrie mit Hilfe der RFID-Rückverfolgungstechnologie eine noch hellere Zukunft erleben wird!