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Welche Arbeitsfrequenzen hat RFID? Was sind die Merkmale von Niederfrequenz, Hochfrequenz und Ultrahochfrequenz?

RFID-Technologie lässt sich nach der Arbeitsfrequenz in Niederfrequenz, Hochfrequenz, Ultrahochfrequenz und Mikrowelle einteilen. Unterschiedliche RFID-Systeme unterscheiden sich stark in Hardwarekosten und Leistung.
(1) Niederfrequenz (LF): Arbeitsfrequenz 125 kHz bis 134 kHz, Wellenlänge ca. 2500 m. Kurze Lesereichweite (≤30 cm), Datenübertragungsrate ca. 10 kbit/s, kann Wasser und Metall durchdringen. Geeignet für Tieridentifikation, Autoschlüssel, medizinische Anwendungen und Patientenzugangskontrolle für kurzreichweitige sichere Kommunikation.
(2) Hochfrequenz (HF, High Frequency): Arbeitsfrequenz 13,56 MHz, Lesereichweite ca. 0–1 Meter. HF-RFID-Systeme sind bekannt für ihre schnelle Lesefähigkeit, benötigen jedoch Sichtverbindung. Aufgrund fortschrittlicherer Funktionen sind sie meist teurer als Niederfrequenzsysteme. Geeignet für Zugangskarten, NFC-Zahlungen, Bibliotheksverwaltungssysteme usw.
(3) Ultrahochfrequenz (UHF, Ultra-High Frequency): Arbeitsfrequenz 860 MHz bis 960 MHz, Lesereichweite 0–20 Meter. Je nach Modulation liegt die Datenübertragungsrate zwischen 40 und 640 kbit/s. Aufgrund der Fernfeldkommunikation können UHF-RFID-Systeme größere Lesereichweiten und das gleichzeitige Lesen mehrerer Tags erreichen, daher beliebt in Bestandsverwaltung und Lieferkettenanwendungen.
(4) Mikrowelle (MW): Arbeitsfrequenz 2,45 GHz oder 5,8 GHz, Lesereichweite bis 50–300 Meter oder mehr. Geeignet für elektronische Mautsysteme, Containeridentifikation und andere Szenarien mit Fernerkennung.
Auswahltipp: Für Wasser und Metall LF nutzen, für kurze Distanzen und Zahlungen HF, für Industrieautomatisierung HF, für große Entfernungen und Massenlesungen UHF. RFID-Lesegeräte aller FrequenzenRFID-Lesegerätesind auf dieser Website zu finden. Wir beraten Sie gerne.